Unsere Fahrt ins Störitzland

Ob Ameisen im Bogenkoffer, Bogenschützen
-Mikado oder Brillenputztücher im
Kaffee
– hier war für alle was dabei!
Die langersehnte Fahrt ins Trainingslager am Störitzsee startete am 29.05.2014 um 6:30.
Trotz der Abreise in frühen Morgenstunden war die Laune heiter, was vom Wetter nicht zu
sagen war. Mit vier Autos machten wir uns in Kolonne auf den Weg Richtung
Störitzland,
etwa 15 Kilometer von Berlin entfernt.
Gegen 15 Uhr kamen wir dann auch endlich an. Knapp 560 Kilomet
er Reise waren
bezwungen. Da es gen Osten merklich wärmer wurde, konnten wir nach dem Betten
beziehen eine Runde Fußball spielen und so wieder in Bewegung kommen. Das tat gut!!
Halten oder nicht? Das ist hier die
Frage
Nachdem alle erst einmal
ausgepow
ert waren ging es auf
einen Rundgang um das
umfangreiche Gelände herum.
Unter Anderem gab es dort einen
Sportplatz, den wir die nächsten
zwei Tage unser nennen durften,
diverse Sportanlagen, wie zum
Beispiel Beachvolleyballfelder und
Fußballplätze, eine riesige
Grünfläche auf der zu dem Zeitpunkt ein Country und Blues Festival stattfand und natürlich
den STÖRITZSEE, der es den meisten besonders angetan hat, da er
eine angenehme
Abkühlung in Aussicht stellte.
Sonnenuntergang am See
Nach dem Rundgang haben wir
gegrillt. Zu den leckeren Würstchen
gab es noch Kartoffel
und
Gurkensalat. Kaum waren diese
verspeist, ging es zurück zum
Biberbau, unser Zuhause für den
Aufenthalt. Nach einer Runde
„Werwölfe“, einem Rollenspiel für
Gruppen, das mit Karten gespielt
wird, ging es für die meisten ins Bett,
da der Tag sehr lang und wir alle
sehr müde waren.
Am Freitag wurde es dann ernst
– die erste Trainingseinheit nach dem Frühstück. Diese
beinhalteten immer einen Teil Praxis auf 30 Metern Schießentfernung (
meis
t abwechselnd
ein Spiel und gewöhnliches Zielschießen) und einen Teil Theorie, bei denen zum Beispiel die
Teile eines Recurvebogens abgefragt wurden oder man einfach seine Ziele oder Wünsche im
Bogensport
auf einen Zettel notieren sollte
. Diese Einheiten g
ingen dann bis zum
Mittagessen.
Nach dem Essen haben wir uns umgezogen und sind dann den See „erkunden“ gegangen.
Das Wasser bat uns eine Abkühlung, da die Temperaturen an diesem Wochenende bis auf
25-
30°C angestiegen sind.
Ab in den See!
Nach dem
wir uns alle trockengelegt
hatten, ging es auf zur nächsten
Trainingseinheit. Da es umständlich
wäre, die Bögen jedes mal auf
– und
abzubauen, hat uns dieser Anblick
erwartet:
Wohl sortiert
– so muss das sein
Unter den Spielen, die immer wieder in
der Praxis auftauchten waren unter
Anderem Hausnummern schießen
(Kegelfreunde kennen es), Plus
-Minus
Mal
-Geteilt oder einfaches
(haha)
Ballonschießen. Diese haben das viele
Schießen zu einer abwechslungsreichen
Beschäftigung
gemacht, die so ziemlich
jedem
Spaß gemacht hat.
Der Spaß musste später jedoch weichen, als Matthias, ein junger
Schütze unseres Vereins, AMEISEN in seinem Koffer entdeckt hat. Dieser hatte sich zu einem
Ersatzbau für die Ameisen entwickelt. Mit guten Hausfrauentipps und Tricks gingen diese
jedoch auch so schnell wie sie kamen und dem ruhigen Abend stand nichts mehr im Wege.
Am nächsten Tag waren wie auch am Tage zuvor Trainingseinheiten und Pausen angesagt.
Besonders war jedoch, dass ich von einem Betreuer zum Frühstück anstatt Zucker,
Brillenputztücher angeboten bekommen habe. Da konnte sich der gesamte Tisch nicht mehr
halten! An dem Nachmittag waren jedoch fast alle im See, selbst die die zuvor nicht wollten
hat es reingezogen. Gemeinsam haben wir Wasserball gespielt, gelacht und al
lerlei Blödsinn
angestellt. Es sind Momente entstanden, die die Fahrt einzigartig gemacht haben.
Beim Nachmittagstraining entstand dann das Bogenschützen-
Mikado, was nicht nur lustig,
sondern auch echt gemütlich war.
Auf der faulen Haut liegen!
Muss auch mal sein…
Abends wurde, nachdem wir
eine spaßige Partie
Beachvolleyball gespielt haben,
eine Feedback
-Runde eingeläutet, bei dem jeder seine Meinung zu der Jugendfahrt abgeben
konnte. Alles in allem waren alle sehr zufrieden. Der Aufentha
lt war jedoch viel zu kurz, da
wir viel Spaß hatten.
Am Sonntag sind wir dann, bereits von vielen Eltern erwartet, gegen 19:30 am Treffpunkt in
Essen angekommen. Müde, aber froh, so viel erlebt zu haben, sind dann alle nach hause
gefahren, in der Hoffnung
, diese Fahrt irgendwann noch einmal wiederholen zu können.
Ich persönlich bedanke mich bei den Betreuern, die sehr nachsichtig und locker mit uns
umgegangen sind, bei unserem Trainer, der wie immer eine große Bandbreite an
Bogenschießen eingebracht hat und bei meinen Vereinskollegen, ohne die die Fahrt niemals
so bunt und fröhlich geworden wär.
In diesem Sinne
Alle ins Gold
Nico Tchorz, Jugendsprecher

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